Thomas Meinecke liest “Jungfrau”
Thomas Meinecke ist mit einem popistischen Zugang zum Katholischen gesegnet. In seinem neuen Roman begibt er sich auf extravagante Pfade des Glaubens: Polyphon geht es que(e)r durch die Jahrhunderte.
Robert Menasse liest “Ich kann jeder sagen”
Dreizehn Erinnerungen an pägende Erlebnisse: Der Tag an dem John F. Kennedy erschossen wurde, die RAF in Wien den Industriellen Palmers entführte, Griechenland Fußball-Europameister wurde…
Eva Demski list “Gartengeschichten”
Was macht ein Garten im Krieg, wie rettet er Ehen, was sind Gartenterroristen? Was pflanzen Menschenfeinde an und wie könnte Epikurs Garten ausgesehen haben?
Anna Katharina Hahn liest “Kürzere Tage”
Kürzere Tage von Anna Katharina Hahn ist eine wortmächtige Bestandsaufnahme und eine melancholische Abrechnung mit einer Gesellschaft, in der alle Werte fragwürdig geworden sind.
Jaume Cabré liest “Senyoria”
Jaume Cabré breitet in seinem preisgekrönten und international erfolgreichen Roman Senyoria ein packendes Gesellschaftspanorama aus und führt uns zurück ins Barcelona des ausklingenden 18. Jahrhunderts.
Sigrid Damm liest “Das Leben des Friedrich Schiller”
Sigrid Damm sucht die Orte von Schillers viel zu kurzem Leben auf. Es ist ein überraschend kleiner Raum, denn Schiller hat die Schauplätze seiner Dramen – nicht einmal das Meer – nie gesehen.
Sibylle Lewitscharoff liest “Apostoloff”
FAZ: Diese Sprache kann viel, muss vieles können, am Ende gar Tote zum Leben erwecken. Dass es daran immer wieder scheitert, anders scheitert, besser scheitert, gehört zum Wesen dieses Werks.
Um dem Schafott zu entkommen, hat sich die Adlige Marie-Provence de Serdaine in einem verlassenen Schloss versteckt. Niemand weiß von ihrem Schwur, den eingekerkerten Königssohn zu retten.